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Über unser Dorf
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Das Dorf Serwest liegt als aufgelockertes Straßendorf entlang der B2 am Südostufer des gleichnamigen ca. 71 ha grossen Sees. Dieser See, wie auch der Rosinensee, der nördlicher liegt, entstanden durch den Inlandeisschurf. Beide Seen waren abflussloss, bis man sie durch Gräben mit dem Parsteinsee verband. Das Gebiet um die beiden Seen war in der Jungsteinzeit intensiv besiedelt. Ein Großsteingrab, welches durch den Straßenbau vernichtet wurde sowie ein jungsbronzezeitliches Gräberfeld legen neben zahlreichen anderen Funden davon Zeugnis ab.
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Die Serwester Kirche
Die Serwester Kirche, ein rechteckiger Feldsteinbau, stammt noch aus der Zeit der deutschen Besiedlung (Mitte 13. Jahrhundert). Der Kirchplatz bildete ursprünglich einen Teil des Angers, auf dem auch Schule und Hirtenhaus standen. Die Kirche ist ein Rechtecksaal aus regelmäßigen Feldsteinquadern mit Resten und Spuren der alten Fenster, einem spitzbogigem Westportal mit zweifach abgestuftem Gewände und zwei weiteren, heute vermauerten Nordportalen. An einem der letzteren wurde ein Stein mit Schachbrettmuster und an der Südostecke ein solcher mit eingetieften Rhomben eingemauert. Über dem Westgiebel befindet sich ein Fachwerkturm mit kurzem Spitzdach. Er stammt vermutlich aus dem Jahre 1728, als auch das Kirchendach tiefer gelegt wurde.
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Die Lage am Serwester See, der bei Einheimischen und Urlaubern als Badesee sehr beliebt ist, verlieh dem Ort seine touristische Bedeutung. In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden größere Bungalowsiedlungen am nordöstlichen Teil des Sees.
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Rd. 350 Einwohner zählt heute der Ort, der seit 2001 der Großgemeinde Chorin (Amt Britz-Chorin) angehört.
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